Vor-
geschichte

Der Gedanke, einen Obstlehrgarten in Ascha zu errichten, stammt von Gründungsvorstand Richard Kaun.
Bei einem Fest in Ascha teilte er seine „Idee" Bgm Wolfgang Zirngibl mit, der von dieser Sache sehr angetan war.
In diesem Zusammenhang sprach sich der Bürgermeister dafüraus, ein geeignetes Grundstück zu suchen.
Vorausgegangen war auch ein einstimmiger Beschluß in der Vorstandschaft des OGV, einen Obstlehrgarten zu verwirklichen.

Wegen der schlechten klimatischen Lage von Ascha gestaltete sich die Suche nach einem geeigneten Standort nicht ganz ein-
fach. Trotzdem kamen 5 Standorte in die engere Wahl:

  • 2 Grundstücke von Michael Spanfellner: 1. Hochfeldweg in Richtung Mitterfels nach dem Anwesen Spanfellner, 2. Hochfeldweg zwischen
    Schreiber und Spanfellner.
  • Grundstück Josef Aumüller, Falkenfelser Str., Willersberg bei Aumüller.
  • Grundstück Hans Lehner, Krähhof in der Nähe der Kapelle.
  • Grundstück Franz Aichinger, Grünberg an der Mitterfelser Str.

Kreisfachberater Lehner und Vorstand Kaun besichtigten alle fünf Standorte.
Leider kam man nur zu dem Ergebnis, das die drei erstgenannten Flächen zwar als tauglich eingestuft wurden, allerdings nicht zu
erwerben waren.
Die beiden letzten Grundstücke wurden als nicht so geeignet angesehen.
Eine weitere Möglichkeit eines Standortes Obstlehrgarten ergab sich, als Bgm Zirgibl die Aussicht vom Kauf des Geländes bei der Familie
Rieger in Hochfeld unterbreitete.
Nach Besichtigung von KfB Lehner und OGV Kaun waren diese von einem idealen Standort für einen OLG überzeugt.

Um die Planungen anlaufen zu lassen, waren die Vorstellungen des Vereins über das Aussehen des Obstlehrgartens der Gemeinde
mitzuteilen.
Vorsitzender Richard Kaun erbrachte dies in Form einer handgefertigten Skizze ( siehe unten), die dann bei der weiteren Planung
vom Ingenieurbüro M+K eine große Rolle spielte und fast identisch umgesetzt wurde.
Nicht verschwiegen werden sollte, daß in der Folgezeit Meinungsverschiedenheiten zwischen Gemeinde und dem Vorstand des OGV
auftraten. Streitpunkt war die Mitfinanzierung beim Grundstückskauf. Letztendlich kam es zu einem guten Kompromiß, wobei der Garten-
bauverein die geforderte Summe von 11.000 DM in Form einer Eigenleistung (Graben u. Weiher) erbringen konnte.

Handgefertigte Skizze über ungefähre Vorstellungen zum Obstlehrgarten. Entspricht nicht dem Maßstab

 

Vorgenannte Nutzungsvereinbarung wurde am 17.03.96 von Bgm Wolfgang Zirgibl und neugewählter 1. Vorsitzenden des OGV Maria Schütz unterzeichnet.

Außerdem wurden Einsparungen für den OLG beschlossen. Anwesend bei dieser Unterzeichnung war die gesamte Vorstand-
schaft des Vereins.
Für die Zusatzvereinbarung, betreff Refinanzierung stimmten 10 mit Ja, 2 Vorstandsmitglieder enthielten sich der Stimme.

Die Refinanzierungssumme wurde auf 35.000 DM festgelegt.