🌿 Projekt: Totholzhecke 🪵
Schon seit einiger Zeit spukte die Idee in unseren Köpfen herum, eine Totholzhecke, auch Benjeshecke genannt, anzulegen. Nun ist es endlich so weit! Im Rahmen unseres Anfang 2025 gestarteten "Gelände und Gebäude"-Projekts, indem wir langfristigen Veränderungen rundum unser Gelände in einer kleinen Projektgruppe besprechen, haben wir diese Idee in die Tat umgesetzt und damit nicht nur unser Grundstück aufgewertet, sondern auch ein wertvolles Stück Natur geschaffen.
Vom "Abfall" zum Lebensraum ♻️
Der vergangene Winter hat uns reichlich Material beschert. Bei den notwendigen Schnittarbeiten an Bäumen und Sträuchern ist eine große Menge an Ästen und Reisig angefallen. Anstatt alles zu häckseln oder aufwendig zu entsorgen, hatten wir eine bessere Verwendung dafür. Dieses "Totholz" ist die Grundlage für unser Projekt und ein perfektes Beispiel für nachhaltiges Gärtnern.
Das Projekt in Zahlen 📏
Wir haben uns entschieden, die Hecke in zwei Abschnitten anzulegen, um eine harmonische Struktur zu schaffen:
- Länge: 2 Abschnitte à 10 Meter
- Breite: ca. 1,5 Meter
- Höhe: ca. 1,6 Meter
Diese beeindruckende Struktur dient nun als natürliche Abgrenzung zum angrenzenden Waldrand. Sie fügt sich optisch perfekt in die Landschaft ein und schafft einen sanften Übergang von unserem Grundstück in den Wald.
Ein Paradies für Tiere 🦋🐞🦔
Der wichtigste Aspekt dieses Projekts ist jedoch der ökologische Nutzen. Eine Totholzhecke ist weit mehr als nur ein Haufen Äste. Sie ist ein wertvoller Lebensraum für unzählige Tiere:
- Vögel wie der Zaunkönig oder das Rotkehlchen finden hier sichere Nistplätze.
- Insekten wie Wildbienen und Käfer nutzen das Holz zur Eiablage und Überwinterung.
- Kleine Säugetiere wie Igel und Mäuse finden Schutz vor Fressfeinden und einen sicheren Ort für den Nachwuchs.
- Amphibien und Reptilien können die feuchten, schattigen Nischen als Unterschlupf nutzen.
Mit diesem Projekt haben wir nicht nur unser Grundstück sinnvoll gestaltet, sondern auch einen aktiven Beitrag zur Förderung der Artenvielfalt geleistet. Ein voller Erfolg, der zeigt, wie einfach es sein kann, der Natur etwas zurückzugeben.
Helfer: Alois Greindl, Willi Mittermeier, Andreas May, Kathrin Wacker, Karina und Stefan Schwarz